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Der Service ist von Anfang an an Bord 23.07.2020

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Die Serviceabteilung bzw. der Kundenservice bekommt seine Bühne meist erst, wenn Maschinen bereits im Einsatz sind. Bei VOLLMER sind die Erfahrungen und das Know-how der Service- und Anwendungstechniker aber bereits im Entwicklungsprozess sehr wichtig. Sie sind mit die ersten, die an einer neuen Maschine arbeiten und müssen vom Konzept überzeugt werden. Wolfgang Miller, Bereichsleiter Dienstleistungen bei VOLLMER, erzählt, warum die Serviceabteilung daher bereits von Anfang in die Entwicklung der VLaser 270 involviert ist.

 

Redaktion: Herr Miller, wie bereitet sich der Service auf die Einführung einer neuen Technologie vor?

 

Wolfgang Miller: Wir halten es bei VOLLMER immer so, dass wir uns möglichst früh und intensiv auf neue Technologien, Verfahren und Maschinen vorbereiten. Wir sind bereits bei dem Entstehungsprozess einer neuen Maschine und bei der Einführung neuer Technologien Teil des Projektteams. Deshalb ist für die Servicemitarbeiter das Thema Laserbearbeitung nicht wirklich neu, sondern schon seit einiger Zeit bekannt.
Konkret haben wir uns zunächst mit der Theorie des Laserns auseinander gesetzt: Mehrere Kurse und Schulungen unter anderem auch zu Themen wie Lasersicherheit, Laserschutzbeauftragte etc. sind absolviert worden. Im zweiten Schritt ging es um die Anwendung auf der Maschine. Auch dort sind wir im Prinzip beim ersten Prototyp und auch beim ersten Versuch auf der Maschine mit dabei gewesen. Das bedeutet, dass wir uns schon längere Zeit im Bereich der Service- und Anwendungstechnik mit der neuen Technologie beschäftigen und für die neuen Herausforderungen bestens vorbereitet sind.

 

Redaktion: Inwieweit nahm der Service bereits Einfluss auf die Entwicklungsarbeit der VLaser 270?

 

Wolfgang Miller: Wir haben bei VOLLMER etablierte Prozesse für die Entwicklung von Maschinen, in denen alle Fachbereiche von Anfang involviert sind und konkrete Aufgaben haben. Wir haben somit für die Service-Abteilung die bestmöglichen Zugänglichkeiten in der Maschine im Falle eines Serviceeinsatzes erreicht. Bei VOLLMER wird sehr darauf geachtet, dass etwaiger Verschleißteiletausch so gut und schnell wie möglich vorgenommen werden kann. Natürlich sind auch Themen wie der Transport der Maschine bis zum Kunden oder die Aufstellungsfläche mit betrachtet worden.

 

Redaktion: Was war die größte Herausforderung, vor der Sie bzw. ihr Bereich standen?

 

Wolfgang Miller: Es gibt keinen speziellen Punkt der heraus sticht. Das gesamte Projekt bzw. die gesamte neue Technologie war und ist ein sehr spannendes neues Feld mit sehr vielen neuen Erkenntnissen, die wir so im Vorfeld nicht alle gekannt und erwartet hatten. Wenn ich eine Besonderheit hervorheben sollte, dann die Erarbeitung des Maschinenkonzeptes. Um möglichst hohe Genauigkeiten bei sehr hohen Dynamiken zu erreichen, ist das Maschinenkonzept wie wir es verwirklicht haben, schon sehr gut umgesetzt. Darauf sind wir natürlich stolz und können zu Recht sagen: Da ist uns wieder was Gutes gelungen.

 

Redaktion: Was nehmen Sie persönlich aus dem Projekt mit?

 

Wolfgang Miller: Es ist ein sehr spannender neuer Bereich für VOLLMER bei dem ich auch wieder sehr viel dazugelernt habe. Durch das interdisziplinäre Team und die Ideen aus den einzelnen Fachbereichen habe ich erneut erfahren dürfen, wie sehr bei VOLLMER an einem Strang für ein gemeinsames Ziel gearbeitet wird.